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Voraussetzungen
Die einzige wichtige Anforderung einer Zaubernuss ist ein gut entwässerter Boden, der jedoch im Sommer die Feuchtigkeit hält. Damit sind nur wenige Gartenfreunde gesegnet. Deshalb kann im Sommer gelegentliches Gießen erforderlich sein. Die Pflanze braucht im Winter jedoch unbedingt einen guten Wasserablauf, um Staunässe zu vermeiden. Sie würde zu Wurzelfäule und schließlich zum Absterben der Pflanze führen. Darum sollte der Boden gut vorbereitet werden. Ein harter, verdichteter Boden muss gut aufgelockert und die Bodenstruktur verbessert werden, vor allem bei schwerem Lehmboden. Ein saurer Boden ist nicht unbedingt erforderlich – Böden mit neutralem pH-Wert sind völlig in Ordnung. Nur dünne Mutterböden über Kalk oder Kreide sind zu vermeiden.
Das Pflanzloch sollte vier- bis fünfmal breiter sein als der Wurzelballen der Pflanze. Setzen Sie die Pflanze immer ebenso tief ein wie in der Baumschule. Niemals einpflanzen, wenn der Boden nass ist. Wie leicht Sie den Boden auch andrücken, die Struktur wird doch beschädigt und neue Wurzeln haben es schwer, in den umgebenden Boden zu wachsen. Anstatt organisches Material beim Einpflanzen in den Boden einzuarbeiten, ist es viel besser, die Pflanze großzügig mit Gartenkompost zu mulchen.