Ort
Gartenfreunde müssen aus ihrem eigenen Garten das Optimum holen, denn ein Umzug an einen günstigeren Ort ist in der Regel aus vielen Gründen nicht möglich. Deshalb müssen sie das Beste aus jeder Situation machen. Die Zaubernuss möchte im Sommer nicht in der Sonne braten. Sollten Sie also einen Südhang haben, müssen Sie Bereiche anlegen, die etwas Schatten bieten. In sehr exponierten Lagen können starke Winde manchmal Äste abbrechen. Ein größeres Problem ist jedoch, dass Winterstürme den Blüten schaden, was unvermeidlich die Blütezeit verkürzt. Ein ernsteres Problem tritt auf, wenn der Garten in einer Frostsenke liegt, was das Anwachsen junger Pflanzen erschweren kann. Späte Frühlingsfröste, wenn der Saft bereits wieder in der Pflanze aufsteigt, können die Rinde aufspringen lassen, was zum Absterben der Pflanze führt.
In kleinen Gärten ist vielleicht nur Platz für ein oder zwei Pflanzen. In diesem Fall ist es wichtig, sie richtig zu platzieren. Für manche Menschen kann es wichtig sein, sie vom Haus aus sehen zu können. Andere möchten sie lieber an einem Weg einpflanzen als hinten in einem Beet, so dass sie die Blüten aus nächster Nähe ansehen können, ohne über das Beet zu laufen. Vor einem Hintergrund aus immergrünen Sträuchern oder Koniferen zeichnen sich die gelb blühenden Kultivare besser ab, insbesondere an trüben Tagen. Die dunkleren Blüten in Orange oder Rot sehen dort am besten aus, wo die Wintersonne durch die Zweige fällt.
Lange Zeit glaubte man, dass die Zaubernuss nur in einem Garten mit Bäumen gedeihen würde, wo lichte Baumkronen Schutz vor der Sonne bieten. Aber Chris Lane hat sie in Kent, England, in der prallen Sonne erfolgreich gezüchtet. Außerdem ist die Blütenpracht üppiger, als an einem schattigeren Platz.
