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Taxonomie

Der lateinische Name der Gattung Hamamelis wurde 1742 durch Carl von Linné eingeführt. Der Name besteht aus zwei griechischen Wörtern, nämlich aus hama, was „gleichzeitig zusammen“ und melon, was „Frucht oder Apfel“ bedeutet. 

Die Klassifizierung der Gattung Hamamelis geht zurück auf Heywood. Die Gattung gehört zur Ordnung der Hamamelidae, Unterordnung Hamamelidales, Familie Hamamelidaceae. Andere Familien, die ebenfalls zur Unterordnung Hamamelidales gehören, sind Cercidiphyllaceae und Platanaceae

Die Zaubernuss-Familie ist eine mittelgroße Familie vor allem von Sträuchern, aber auch Bäumen. Die Verbreitung der Familie in gemäßigten und subtropischen Regionen der nördlichen und südlichen Hemisphäre ist nicht durchgängig. Die Familie umfasst etwa 100 Arten in 23 Gattungen.

Für gewöhnlich unterscheidet man bei der Familie fünf Unterfamilien: 

  • Disanthoideae         > Disanthus
  • Hamamelidoideae    > Hamamelis, Trichocladus, Diocoryphe, Corylopsis, Parrotia
  • Rhodoleioideae        > Rhodoleia 
  • Exbucklandioideae   > Exbucklandia 
  • Liquidambaroideae   > Altingia, Liquidambar   
Einige Fachleute betrachten die Hamamelidaceae als eine Zwischenform zwischen Rosales und Amentiferae, andere waren der Meinung, dass sie sehr mit den Saxifragraceae und der kleinen Familie der Cunoniaceaeverwandt seien. Aktuelle Daten scheinen anzudeuten, dass CasuarinaceaeFagales  und Urticales aus den Urformen der Hamamelidaceae entstanden sind.